Archiv der Kategorie: Kettensägen Blog

Brennholz Abdeckplanen und Wetterschutz

Kerbl Abdeckplane

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Es gibt die unterschiedlichsten Methoden um Brennholz zu lagern. Wer selber Bäume fällt und Holz ablagern möchte wird das Holz meist erst einmal stapeln und mit einer Abdeckplane abdecken. Natürlich kann man auch direkt das gesamte Holz in ein Kaminholz unterstand stapeln aber da bräuchte man relativ viele bzw. große Unterstände. Einfacher geht es mit einer Holzabdeckung.

Die meisten Stapeln ihr Brennholz in einer Rechtwinkligen Form. Dafür gibt es diverse Abdeckungen und Wetterschutzplanen um das Holz vor Regen und Schnee zu schützen und so die Trocknung zu beschleunigen. So lang das Holz nicht direkt auf nassem Boden liegt, wird es nach einigen Jahren auch ohne Abdeckung trocknen, allerdings dauert dies länger.

Brennholz Solar-trockner

Schmidt Brennholzabdeckungen

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Am schnellsten geht es mit einem Solar-Holz-Trocknungsschuppen. Viele kennen bestimmt Kammer-getrocknetes Brennholz. Gleiches kann man in wenigen Monaten in einer entsprechenden Vorrichtung nur mit Kraft der Sonne erledigen. Dafür muss die Sonne von oben oder der Südseite hinein scheinen können (durch Gewächshausfolie oder Kunststoffplatten). Durch dunkle Wetterschutzplanen an allen Seiten dieses Schuppens wird die Sonnenenergie in Wärme umgewandelt. Dadurch entsteht eine Thermik-effekt und die Heiße Luft entweicht und zieht neue Luft von unten und den Seiten nach. Im Youtube Video „How to build a wood dehydrator“ kann man sehen wie so etwas ausschaut. Wer es lieber einfacher hat, kann sich alternativ die im Bild zu sehenden Brennholzabdeckplatten besorgen, welche zumindest im oberen Bereich des Holzes auch einen Luftstrohm durch Solar-Erhitzung des Materials erzeugen.

Kaminholz rund stapeln

Einige Leute bauen mit ihrem Feuerholz auch ganze Häuser aber besonders schön sind runde Feuerholzstapel. Außen sind die „guten“ Holzscheite und in die Mitte kommen die krummen Stücke. Meist werden diese ohne Abdeckung verwendet aber theoretisch kann man z.B. eine runde Abdeckplane für Garten-Trampoline verwenden welche bereits ein integriertes Gummiband besitzt. Wer noch nicht weiß wie man so ein runden Holzhaufen stapelt kann sich u.a. bei diesem Video auf Youtube informieren. Es gibt allerdings noch viele weitere Videos mit Erklärungen dazu.

Holz Stapelhilfen

Holz Stapelhilfe TP-Products

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Es muss nicht gleich ein richtiges Brennholzregal sein, vielen reicht bereits eine Stapelhilfe. Das so gestapelte Holz ist von der Feuchtigkeit des Bodens geschützt und kann so gut gelagert werden. Am besten natürlich auch in Verbindung mit einer Abdeckung von oben und Wetterschutz von der Seite.
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Alternativ zur Stapelhilfe ist es jedoch oft günstiger sich günstig Paletten zu besorgen und mit paar Latten ein kleinen Holzunterstand zu bauen. Bei diversen Kleinanzeigen Websites gibt es sowohl Holz- als auch Kunststoffpaletten entweder zu verschenken oder günstig zu kaufen. Besonders Kunststoff Paletten eignen sich als Stapelunterlage da es durch Feuchtigkeit nicht verrottet und Feuchtigkeit auch nicht weiterleitet.

Es lohnt sich aber auch die Suche (z.B. eBay Kleinanzeigen) nach „Gitterboxen“ bei denen man direkt auch ein Meter hohe Seitenwände auf der Palette hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass man nicht höher stapeln kann. Insgesamt gibt es viele günstige Möglichkeiten viel Brennholz gleichzeitig zu trocknen.

 

 

Welches ist das beste Brennholz

Ein wesentliches Merkmal für eine problemlose Befeuerung eines Kamins ist eine gute Brennholzqualität. Neben dem Trocknungsgrad des Feuerholzes spielt auch die Holzart eine nicht unwesentliche Rolle. Grundsätzlich kann in einem modernen Kamin aber jedes naturbelassene Holz als Brennholz verwendet werden. Die Verbrennung von Spanplatten oder behandelten Holzresten führt nicht nur zu einer erheblichen Umweltbelastung, sondern schadet auch der Gesundheit, dem Kamin und dem Schornstein.

Laubholz als Brennholz

Laubholz enthält weniger Harz als Nadelholz und zeichnet sich daher durch eine längere Brenndauer aus. Es eignet sich daher hervorragend als Brennholz, und da es beim Trocknen weniger Volumen verliert, braucht weniger Holz verfeuert werden um denselben Heizwert zu erzielen.

Buche:

Buchenholz ist ein sehr beliebtes Brennholz für Kaminöfen. Die größten Vorteile sind die schöne Flammenentwicklung und die gute Glutentwicklung. Buchenholz verursacht zudem nur einen geringen Funkenflug und sein Geruch wird von vielen als sehr angenehm empfunden.

Weißbuche/Hainbuche:

Neben der herkömmlichen Buche ist auch die Weißbuche als Brennholz sehr beliebt. Das Holz der Weißbuche ist sehr schwer und verfügt daher über einen sehr guten Heizwert. Wie die Buche erzeugt die Weißbuche ein schönes Flammenbild ohne großen Funkenflug. Allerdings ist die Verarbeitung der Weißbuche ziemlich kräfteraubend. Das schwere Holz benötigt viel Kraft zu sägen oder spalten.

Birke:

In offenen Kaminen wird auch sehr gern Birkenholz zur Befeuerung verwendet. Die recht hellen, leicht bläulichen Flammen wirken sehr freundlich und er gibt keinerlei Funkenspritzer. Birkenholz enthält ätherische Öle, die es angenehm riechen lassen. Zwar brennt das Holz der Birke im Kamin schneller ab als andere Laubhölzer, kann aber im Vergleich zu Nadelhölzern immer noch überzeugen.

Eiche:

Das Holz der Eiche kann grundsätzlich in allen Öfen verwendet werden, eignet sich aber vorrangig für geschlossene Öfen, die hauptsächlich der Wärmegewinnung dienen. Eichenholz erzeugt eine gute Glut und sein Heizwert und die Brenndauer sind überdurchschnittlich hoch. Allerdings enthält Eichenholz einen hohen Anteil an Gerbsäure, die bei unsachgemäßer Anwendung zu Versottung der Abgasrohre führen kann.

Esche:

Wie die Birke entwickelt auch die Esche beinahe keine Funkenspritzer, wodurch dieses Brennholz auch gern in offenen Kaminen eingesetzt wird. Es überzeugt mit einem schönen Flammenbild und einem ähnlich hohen Heizwert wie Buchenholz.

Nadelholz:

Nadelholz brennt zwar schneller ab als Laubholz, es erzeugt aber bei der Verbrennung deutlich weniger Asche. Der Wartungsaufwand ist somit geringer und auch der günstige Preis ist ein Grund, warum es häufig in großen Öfen eingesetzt wird.

Tanne:

Das Holz der Tanne ist ein schnell abbrennendes Holz, das durch sein enthaltenes Harz zu Funkenflug neigt.

Fichte:

Fichtenholz ist ein sehr harzreiches Brennholz, das beim Verbrennen große Harzblasen bildet, die beim Aufplatzen zu heftigen Glutspritzern führen. Es eignet sich daher nicht für den Einsatz in Kaminöfen, sondern wird häufig in Vergaserkesseln verwendet. Fichtenholz ist aber auch ein gutes Anzündeholz für alle Holzarten, es überzeugt mit einer schnellen Anbrenngeschwindigkeit.

Brennholzarten Preisunterschiede

Laub- und Harthölzer besitzen einen höheren Brennwert als Nadelgehölz. Dadurch ist auch der Preis dieser Brennholzarten höher. Der Raummeter getrocknetes Buche, Esche, Eiche oder Birke kostet etwa 70 – 80 Euro, Weichholz und Nadelholz ist etwa um ein Drittel billiger. Natürlich gibt es beim Brennholzpreis auch regionale Unterschiede. Wer sparen will, kann sich auch noch frischen Holz kaufen und dieses selber trocknen.

Wann Bäume fällen und beschneiden

Ein schöner Garten besteht nicht nur aus einem gepflegten Garten auch die Bäume und Sträucher müssen regelmäßig geschnitten werden. Vor allem ältere Bäume müssen jährlich auf morsche und krank Äste untersucht werden. Diese Äste gehören abgesägt, um das willkürliche Abbrechen von schweren Ästen zu vermeiden. Durch den Strauch- und Baumschnitt kann aber auch das Aussehen und der Wuchs positiv beeinflusst werden und Schädlinge bei regelmäßigem Baumschnitt auch keine Chance den Baum zu gefähren.

Der richtige Zeitpunkt zum Baumschneiden

Prinzipiell können Laub- und Nadelbäume das ganze Jahr hindurch beschnitten werden. Einfacher ist der Baumschnitt jedoch in den Wintermonaten, da man hier kranke und morsche Äste besser erkennen kann.

Eine Ausnahme bilden jedoch Obstpflanzen, die besonderer Fürsorge bedürfen. Um die Vitalität und die Gesundheit des Obstbaumes zu erhalten und in Zukunft viel Früchte ernten zu können, ist ein jährlicher Baumschnitt notwendig.

Je nach Sorte gibt es für jeden Baum den optimalen Schnittzeitpunkt. Für die häufigsten Obstbäume, wie Apfel, Pflaume und Birne gelten die Monate Dezember bis März als optimaler Zeitpunkt. Eine Ausnahme bildet jedoch Steinobst, so sollen Kirschenbäume am idealsten während der Ernte geschnitten werden. So können auch gleich die reifen Kirschen mitgeerntet werden.

Der richtige Zeitpunkt zum Bäume fällen

Für das Fällen und den Rückschnitt von Bäumen müssen die seit dem 01.03.2010 geltenden Vorschriften des Allgemeinen Artenschutzes eingehalten werden. Diese Vorschriften verbieten den groben Rückschnitt und Fällungen während der Brutzeit der Vögel. So ist es laut Bundesnaturgesetz § 39 verboten, Bäume und Sträucher in der Zeit vom 1. März und 30. September zu fällen.

Eine Ausnahme bilden die jährlichen Pflege- und Kräftigungsrückschnitte, die auch im Sommer durchgeführt werden dürfen. Zusätzlich zu den Verordnungen des Bundesnaturgesetzes müssen auch etwaige Genehmigungspflichen der betroffenen Gemeinden bzw. Bundesländer eingehalten werden. Informieren Sie sich daher vor dem Fällen von Bäumen bei der ortlichen Gemeide.

Wann der Baum nun optimalerweise während der erlaubten Zeit gefällt werden soll, hängt von diversen Faktoren ab. Will man das Holz als Brennholz verwenden, sollten man so sich im Herbst so schnell wie möglich ans Fällen machen, um das Holz noch gut zum Trocken zu bringen. Allerdings hat länger gelagertes Holz einen besseren Brennwert und kann im Sommer auch besser Trocknen. Auch die Transportwege können in den genehmigten Monaten unterschiedlich beschaffen sein, und so den idealen Fällzeitpunkt beeinflussen. Grundsätzlich gilt, dass Bäume im Spätherbst und Winter den niedrigsten Wassergehalt aufweisen.

Einige Waldbesitzer orientieren sich beim Fällen von Bäumen auch am Mondkalender. Sogenanntes Mondphasenholz hat je nach Einsatzbestimmung bessere Eigenschaften als willkürlich gefälltes Holz. Diese Praxis, den Baum zum ökologisch richtigen Zeitpunkt zu fällen, ist schon sein Jahrhunderten überliefert. Das zeigen auch alte Pfahlbausiedlungen und uralte Brücken.